Was ist eine Vertriebspipeline?
Eine Vertriebspipeline (englisch Sales Pipeline) zeigt alle offenen Verkaufschancen und in welcher Phase sie gerade stehen. Typische Phasen sind Erstkontakt, Bedarf geklärt, Angebot verschickt, Verhandlung und Abschluss. Jede Phase ist eine Spalte, jeder Deal eine Karte.
Der Vorteil gegenüber einer Liste: Du siehst sofort, ob genug Anfragen nachkommen, wo Deals liegen bleiben und wie viel Umsatz realistisch im nächsten Monat ankommt. Gerade in kleinen Teams ersetzt das die wöchentliche Runde „Wie sieht's aus?“.
So funktioniert die Pipeline in codea CRM
- 1Phasen festlegenDu benennst die Spalten so, wie dein Vertrieb wirklich arbeitet. Jede Phase bekommt einen kleinen Farbpunkt und den Status offen, gewonnen oder verloren.
- 2Deals anlegenTitel, Wert, Kontakt, Firma und Fälligkeit – mehr braucht ein Deal nicht. Mit Fälligkeitsdatum entsteht direkt eine verknüpfte Wiedervorlage.
- 3Per Drag-and-Drop weiterziehenDu ziehst die Karte in die nächste Spalte. Eine blaue Linie zeigt genau, wo sie landet. Jeder Phasenwechsel landet in der Chronologie des Deals.
- 4Gewonnen oder verlorenBei verlorenen Deals hältst du den Grund fest. So siehst du später in den Auswertungen, warum Angebote nicht klappen.
Nicht nur für Vertrieb: mehrere Pipelines
Die Pipeline ist, was du daraus machst. Viele Teams nutzen neben dem Vertrieb eine zweite Pipeline für Projekte oder Aufträge, eine dritte für Bewerbungen oder die Abrechnung. Du legst beliebig viele an, jede mit eigenen Phasen.
Pro Phase kannst du festlegen, dass ein Deal automatisch in eine Phase einer anderen Pipeline wechselt. Beispiel: Ist ein Deal gewonnen, landet er direkt als neues Projekt in „Kickoff“. Die Karte fliegt dabei sichtbar in den Ziel-Tab – niemand muss etwas abtippen.
- Eigene Phasen und Farben je Pipeline
- Automatischer Wechsel in eine andere Pipeline
- Wert pro Spalte und Summe der Pipeline
- Optional: Positionen mit EK, VK und Marge pro Deal
Tipps für eine Pipeline, die dein Team wirklich pflegt
- Starte mit vier bis sechs Phasen. Mehr Spalten bedeuten mehr Diskussion, nicht mehr Klarheit.
- Benenne Phasen nach dem, was beim Kunden passiert ist – zum Beispiel „Angebot verschickt“ statt „In Arbeit“.
- Jeder offene Deal braucht einen nächsten Schritt mit Datum. Sonst wird die Pipeline zum Friedhof.
- Räum einmal im Monat auf: Deals, bei denen seit Wochen nichts passiert, sind meist verloren. Markiere sie ehrlich.
Wie viel Umsatz in welcher Phase steckt und wie sich der Monat im Vergleich zum Vormonat entwickelt, zeigen dir die Auswertungen.
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